So bereiten Sie den Verkauf Ihrer Immobilie vor
Sieben praktische Schritte, mit denen Sie den Verkaufsprozess strukturieren: von der Wertindikation bis zum Notartermin.
Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt für den Verkauf einer Immobilie. Aber es gibt Vorbereitungsschritte, die fast jedem Verkauf zugute kommen, unabhängig davon, ob Sie eine geerbte Wohnung in München-Schwabing oder ein Familienhaus am Ammersee veräußern wollen.
Im Folgenden zeige ich sieben Schritte, die ich in 25 Jahren Vermittlung immer wieder als hilfreich erlebt habe. Sie ersetzen keine persönliche Beratung, aber sie geben Ihnen ein Gefühl dafür, was vor Ihnen liegt.
1. Unterlagen sammeln
Der häufigste Zeitfresser im Verkaufsprozess ist nicht der Käufer, sondern die Behörde. Grundbuchauszug, Flurkarte, Energieausweis, Baupläne und Wohnflächenberechnung gehören zu den Grundlagen — und manche davon brauchen Wochen.
„Eine sorgfältig vorbereitete Verkaufsmappe verkürzt den Vermarktungsprozess in meiner Erfahrung um drei bis sechs Wochen."
2. Realistische Wertindikation einholen
Online-Schätzungen liefern eine Spanne, mehr nicht. Für eine belastbare Indikation braucht es einen Vor-Ort-Termin und Vergleichswerte aus der unmittelbaren Mikrolage.
- Vergleichswertverfahren bei Eigentumswohnungen
- Sachwertverfahren bei Einfamilienhäusern
- Ertragswertverfahren bei Renditeobjekten
3. Vermarktungsstrategie festlegen
Soll Ihr Objekt öffentlich beworben werden oder vermarkte ich es diskret über mein Netzwerk? Die Antwort hängt nicht nur von Ihrem Wunsch nach Diskretion ab, sondern auch davon, welche Käufergruppen ich adressieren will.

